Meidling blüht auf!

Grünflächen erhöhen die Lebensqualität und dienen dem Ausgleich zum pulsierenden Stadtleben. Gerade unter den spürbaren Auswirkungen des Klimawandels setzen wir in Meidling ein starkes Zeichen für mehr Natur in der Stadt.

Warum ist uns das wichtig?

In der dicht verbauten Stadt, wo sich die Hitze im Sommer ganz besonders staut, leiden hunderte oder gar tausende Menschen sehr darunter. Viele MeidlingerInnen wohnen noch dazu in kleinen Wohnungen und haben keine Möglichkeit, sich auf einem Balkon oder im Garten ein bisschen abzukühlen. Auch einen Urlaub am Meer oder in den Bergen können sich viele nicht leisten. Das Stadtleben in den Hitzemonaten ist für die Gesundheit vieler MeidlingerInnen gefährlich, denn speziell Kindern und älteren Menschen macht die Hitze sehr zu schaffen.

Was also dagegen tun?

Durch das Pflanzen von Bäumen, Sträuchern und der Entsiegelung von Boden überall im Bezirk kämpfen wir gegen die starke Hitze im Sommer an. Die Bäume spenden Schatten, die Entsiegelung der Böden verhindert ein Aufheizen. Das heißt, Flächen die bisher mit Beton oder Ähnlichem zugebaut waren, werden wieder freigelegt und mit Erde, Kies oder Rasen befüllt. Mehr Bäume, Sträucher und Grünflächen bedeuten auch mehr Möglichkeiten, etwa für nützliche Insekten sich zu verbreiten. Diese sind wiederum wichtig für die Artenvielfalt und die Landwirtschaft. Daher war es uns auch ein besonderes Anliegen, Nachbarschaftsgärten und Baumscheiben zu fördern. Darauf können die MeidlingerInnen selbst Gemüse, Obst, Kräuter oder Blumen heranziehen.

Versprochen – Gehalten:

– Mehr Nachbarschaftsgärten -> Sechterpark (= Grete-Salzer-Park)

– Anzahl der Bäume auf der neuen Meidlinger Hauptstraße auf 100 Stück verdoppelt 

– Schwerpunkt: grün im dicht verbauten Bereich -> „Garten“ Wolfganggasse , zwischen Nr. 2 und 43

– Förderung von Baumscheibenbegrünungen

– Wilhelmstraße neue Bäume 

Bild: Thomas Peschat
Bild: Thomas Peschat