Meidling.Leben – Zukunft gestalten!

10 Punkte für Meidling – Das Wahlprogramm der SPÖ Meidling zu den Bezirksvertretungswahlen 2020

1. Cooles Meidling – Öffentlicher Raum und Klimaschutz

Der öffentliche Raum ist für alle da. Aus diesem Grund ist es auch notwendig, diesen entsprechend den Bedürfnissen der Bevölkerung zu gestalten. Im öffentlichen Raum soll man sich wohlfühlen und er soll dazu einladen, die Freizeit gerne im Bezirk zu verbringen.
Im Mittelpunkt unserer Arbeit für den öffentlichen Raum sehen wir neben der nachhaltigen Gestaltung besonders den Ausbau der Infrastruktur und des Grünraums. Meidling besteht zu großen Teilen aus dicht verbautem Gebiet. Deshalb ist es umso wichtiger, den vorhandenen Grünraum besonders in diesen Hitzeinseln zu erhalten und auszubauen. Damit schaffen wir einen guten Ausgleich zum pulsierenden Stadtleben, damit sich alle MeidlingerInnen hier wohlfühlen können.

Unsere Ziele:
 Mehr Bäume pflanzen, gegen Überhitzung und Betonwüsten
 W-LAN Ausbau
 Ladestationen für Handy & Laptop
 Begrünung des Bezirkes z.B. durch „Garteln im Bezirk“ / Urban Gardening, Schaffung weiterer Nachbarschaftsgärten
 Bereiche ohne Konsumzwang
 Bewusstseinsbildung für mehr Nachhaltigkeit im Alltag (Klimabündnis Hintergedanke)
 Sitzgelegenheiten schaffen
 Für „Verschnaufpausen“
 Zum „Verweilen“
 Schaffung von zusätzlichen Trinkgelegenheiten
 Sprühnebelanlagen, fix und temporär, z.B.: auf der Meidlinger Hauptstraße
 Fassadenbegrünung
 Maßnahmen zur Beschattung
 Ausbau E-Tankstellen (Fahrradaufladung möglich)
 Öffentliche WC-Anlagen

2. Ein Verkehrskonzept mit Zukunft

Politik hat in ihrer Verkehrspolitik und -planung für ein gutes Miteinander aller VerkehrsteilnehmerInnen zu sorgen.
Alle Menschen müssen sich sicher bewegen können und Konflikte sollen schon vor deren Entstehung vermieden werden. Gleichzeitig müssen in einem einwohnerstarken Bezirk wie Meidling auch Faktoren wie Lärmschutz, Nachhaltigkeit und Bedarf mitgedacht werden. Meidling ist das südliche Tor zur Stadt und vor allem auf den Straßen und Schienen begegnen sich täglich zehntausende Menschen.
Für uns steht der/die FußgängerIn als priorisierte/r VerkehrsteilnehmerIn im Mittelpunkt unserer verkehrspolitischen Ausrichtung. Meidling soll als Bezirk der kurzen und sicheren Wege fit für die Zukunft gemacht werden.

Unsere Ziele:
 Öffentlicher Verkehr
 Kürzere Intervalle für Straßenbahnen und Busse
 S-Bahn-Station (Wundtgasse, Stranzenbergbrücke)
 Besserer Zugang zu den U-Bahn Stationen, z.B.: Ausgang Sagedergasse, 2. Lift Bahnhof Meidling (Schedifkaplatz) und Tscherttegasse
 Verstärkter Ausbau der Nightline auch für Querverbindungen: z.B.: Nightline auf der Linie 10A
 tangentiale Verbindungen ausbauen
 30er Zonen für Lärmschutz und Sicherheit
 FußgängerInnensicherheit
 Gehsteigbreiten – „Ohrwascheln“ ausbauen
 Intelligente Ampeln
 Beleuchtung
 Zebrastreifen
 Schulstraßen, auch am Nachmittag
 Räumzeitenanzeige bei Fußgängerampeln
 Radfahren:
 Ausbau der Radabstellanlagen (auch versperrbar z.B. bei U-Bahn Stationen)
 Radweg-Ausbau und Sanierung der Radwege: z.B. Eibesbrunnerg, Hohenbergstraße)
 Ausweitung der City Bike Zone, z.B.: Am Schöpfwerk
 Schulstraßen, auch am Nachmittag
 E-Mobilität (z.B. Tankstellen, E-Scooter,…)

3. Modernisierung der Parkanlagen – der Park als Freizeiterlebnis

Als Teil des öffentlichen Raums bieten Parkanlagen besondere Möglichkeiten der Freizeitgestaltung. In Meidling gibt es momentan 58 öffentlich zugängliche Park- und Grünanlagen!
Besonders durch die Schaffung sogenannter „Themenparks“ ist es in Meidling gelungen unterschiedliche Menschen mit unterschiedlichen Interessen anzusprechen. Als positive Beispiele können genannt werden:
Das Aufstellen von Fitnessgeräten, die Ruhe-Oase im Miesbachgarten/Vivenotpark, die Erweiterung des Sechterparks mit vielen Spielgeräten für Kinder, und vieles mehr. An diesem Konzept soll auch zukünftig festgehalten werden, um gemeinsam mit der Bevölkerung Anreize zu setzen, auch die Freizeit im Bezirk zu verbringen. Auch in Zukunft wollen wir jedes Jahr einen Park erneuern.
Unsere Ziele:
 Weiterhin BürgerInnenbeteiligung bei der Neugestaltung von Parks
 Steinhagepark, (Vierthalerpark), Schedifkaplatz
 Erhaltung und wo möglich Erweiterung von bestehenden Grünräumen, z.B. Neugestaltung Steinhagepark, Erweiterung Grünfläche Wolfganggasse/ Marx- Meidlinger-Straße, Hundewiese (Widmung Grünraum und Park oder Stadtwald)
 Ausbau des Konzepts der „Themenparks“
 Erweiterung des Angebotes an frei zugänglichen Fitnessgeräten in den Meidlinger Parks
 Schaffung zusätzlicher Grünflächen (auch wenn die Stadt dazu Flächen ankaufen muss) zur Schaffung cooler Zonen, Flächen in Hitzeinseln bevorzugt.
 Trinkbrunnen, Sprühnebel, Wasserstellen, mehr Trinkbrunnen
 Ruhezonen in Parks / auch außerhalb von Parks
 Unterschiedliche Angebote für unterschiedliche NutzerInnengruppen (Frauen, Männer, Kinder, SeniorInnen,…), z.B.: auch Mädchensportanlagen

4. Sicher im Bezirk – Dialog, Prävention und Maßnahmen

Das Gefühl der Sicherheit ist maßgeblich für das Wohlbefinden in der eigenen Wohnumgebung verantwortlich. Dabei kann es, trotz einer statistisch gesehen sicheren Wohnumgebung, trotzdem zu einem persönlichen Unsicherheitsgefühl kommen.
Als PolitikerInnen ist es unsere Aufgabe die Sorgen, aber auch die Ängste der Bevölkerung ernst zu nehmen. Unser Ziel ist es besonders mit präventiven Maßnahmen ein Gefühl der Sicherheit zu vermitteln. Gleichzeitig ist die gute Zusammenarbeit mit der Polizei und sozialen Vereinen im Bezirk maßgeblich für den Erfolg.

Unsere Ziele:
 Zusammenarbeit mit und von sozialen Vereinen im öffentlichen Raum
 Beleuchtung im öffentlichen Raum
 Umstieg auf LED
 Angsträume ausräumen, z.B.: noch bessere Ausleuchtung der Gehwege
 Ausbau LED
 Drogenprävention
 Erhalt der Wachzimmer im Bezirk
 Zusammenarbeit mit der Polizei
 Insbesondere mit der Grätzlpolizei
 Verkehrssicherheit
 Einhaltung Tempo 30 – mobile Messgeräte

5. Weniger Miete – Mehr zum Leben!

Wohnen ist nach wie vor der größte Kostenpunkt für viele Menschen. In Meidling haben wir bisher noch vergleichsweise niedrige Mietpreise für den Wohnraum, allerdings sind sie auch hier in den letzten Jahren stark gestiegen. Das rote Wien ist weltweit dafür bekannt, als einzige Millionenstadt immer noch leistbaren Wohnraum für die BürgerInnen zu bieten. Wir wollen weiterhin dem internationalen Trend des Mietwuchers entgegen halten, und für günstigen Wohnraum sorgen.

Unsere Ziele:
 günstiges Wohnen im Bezirk: Gemeindebau NEU und geförderte Wohnungen
 Sanierung von Wohnhäusern für bessere Wohnqualität weiterhin fördern
 Kühlende Maßnahmen besonders fördern (keine Klimaanlagen), Denkmalschutz und MA 19 „überarbeiten“
 Förderungen der Stadt Wien ausbauen, wie z.B. Außenrollläden, Fassadenbegrünung & Beschattung
 Auf Wiener Ebene: Airbnb & Co. regulieren, ev. über Flächenwidmung
 Hausmeister wieder einführen

6. Kunst und Kultur fördern – Kultur für alle erlebbar machen

Meidling ist ein lebendiger und vielfältiger Bezirk. Dies spiegelt sich auch im Kunst- und Kulturbereich wieder. Von Kulturinitiativen, über Theaterbühnen – von moderner Kunst bis hin zu Meidlinger Tradition wird viel geboten.
Unser Ziel im Bereich Kunst und Kultur ist es nicht nur, die vorhandenen Institutionen zu erhalten und zu unterstützen, sondern auch junge KünstlerInnen zu fördern. Besonders wichtig ist es uns auch, für alle MeidlingerInnen den Zugang zum gesamten Kulturangebot zu verbessern.

Unsere Ziele:
 Wienerwand (= legale Fläche für Graffiti, gekennzeichnet durch eine Taube), weitere Flächen im Bezirk
 Vernetzung mit (jungen) Kunstschaffenden im Bezirk
 Netzwerke stärken
 KünstlerInnenplattform
 Kunst im öffentlichen Raum
 „Schauraum“ für Kunst im öffentlichen Raum, z.B.: gläserne Litfaßsäule
 Kooperation mit KünstlerInnen beim Design von Alltagsgegenständen: z.B. Sitzgelegenheiten
 Unterstützung der Lokalszene
 Erinnerungskultur in Meidling fördern
 Volkskino und Public Viewing von politischen Filmen in Meidling fördern
 die Kulturelle Vielfalt, die es in Meidling gibt, besser sichtbar machen, z.B.: Tag der offenen Tür, Folder, Website

 

7. Meidling ohne Barrieren

Barrierefreiheit bedeutet für uns ohne Hürden durch den Bezirk zu kommen, genauso wie Chancengleichheit und die gleiche Möglichkeit zum Zugang zu Bildung, sozialen Ein-richtungen, sowie z.B. zur Gesundheitsversorgung.
Barrierefreiheit ist eine Querschnittsmaterie, die ältere Menschen, genauso wie junge Eltern mit Kinderwägen, oder sozial Schwächere betrifft.
Aus diesem Grund muss sie auch bei allen (baulichen) Veränderungen mitgedacht werden.

Unsere Ziele:
 Einsatz für gleichen Zugang zu Bildung, sozialen Einrichtungen, Gesundheitsversorgung,…
 Ausbau taktiler Blindenleitsysteme
 Randsteinsenkungen
 Einsatz für den Erhalt der Nahversorgung

8. Vielfalt stärken – mit gemeinsamen Spielregeln zusammenleben

Das Besondere an Meidling ist die Vielfalt. Menschen mit verschiedenstem sozialen Hintergrund, aus den unterschiedlichsten Ländern, alt und jung – alles findet man in Meidling.
Wir sehen diese Vielfalt als Chance für unseren Bezirk und fördern das Miteinander. Doch überall wo Unterschiede bestehen, gibt es auch unterschiedliche Vorstellungen, Interessen und Reibungspunkte. Wir sind bemüht Lösungen, die für alle Beteiligten einen größtmöglichen gemeinsamen Nenner bringen, auf möglichst kurzem Wege zu finden.
Wir sind der Auffassung, dass Begegnung und das gegenseitige Kennenlernen die Basis für ein Gefühl der Akzeptanz und des wechselseitigen Respekts ist. Wir stehen für einen Bezirk, der durch gemeinsame Spielregeln die Vielfalt ermöglicht.

Unsere Ziele:
 „Spielregeln“ (beachten) einhalten
 Schwerpunkt „Soziales“
 Parkbetreuung, z.B.: Fair Play Team
 Partizipation fördern
 Förderung und Unterstützung von Projekten die die Nachbarschaft stärken
 Vielfalt sichtbar machen – „Woche der Meidlinger Kultur“, Erinnerungskultur
 Demenzfreundlicher Bezirk

 

9. Partizipation verstärken – Mitgestalten für ein gemeinsames Meidling:

Den Bezirk zu gestalten darf nicht allein in den Händen der Politik liegen. Die Einbeziehung der Wohnbevölkerung in Projekte konnte schon in der Vergangenheit erfolgreich umgesetzt werden. Durch Partizipation wird Menschen die Möglichkeit gegeben ihre eigene Umwelt aktiv mitzugestalten, eigene Vorstellungen einzubringen und Bedenken zu äußern. Die MeidlingerInnen sollen auch in Zukunft noch stärker in die Gestaltung des öffentlichen Raums einbezogen werden.
Auch wenn die direkte Mitbestimmung in manchen Bereichen nicht möglich ist, steht für uns die Information und Kommunikation im Mittelpunkt.

Unsere Ziele:
 Möglichkeiten von Information bis Mitbestimmung sollen klar kommuniziert werden
 Ausbau der partizipativen Mitgestaltung
 Regelmäßige Information der MeidlingerInnen durch den Bezirk (z.B. in Form von Broschüren oder amtlichen Mitteilungen an alle Haushalte)
 Weiterentwicklung bzw. Stärkung des Kinder- & Jugendparlaments,
 „Facts & Figures“ im öffentlichen Raum (z.B.: Steelen mit Factsheets, Infos austauschbar)

10. Die SPÖ Meidling – Vordenken, gestalten, kommunizieren

Die gesamte Arbeit der SPÖ Meidling basiert auf den sozialdemokratischen Grundwerten: Freiheit, Gleichheit, Gerechtigkeit und Solidarität.
Schon aufgrund unserer Geschichte als Mitgliederpartei sind laufende Gespräche mit Menschen Grundlage unserer Arbeit. Wir leben diesen Dialog, sind uns aber bewusst, dass neue Zeiten auch andere Arten der Kommunikation benötigen.
Wir wollen unseren Bezirk gestalten und arbeiten dafür, dass sich die BewohnerInnen in ihrer Umgebung wohlfühlen.

Unsere Ziele:
 Unterstützung junger Leute in der Politik
 Ausbau des Dialogs mit der Bevölkerung
 Klares Bekenntnis zur Frauenquote
 Weitere Öffnung der Partei für Interessierte
 MandatarInnen als Abbild der Bevölkerung

 

 

 

Viele Themenbereiche sind uns wichtig!
Die nachfolgenden Punkte, die uns ebenso wichtig sind, wie die 10 Punkte für Meidling, wollen wir nicht außer Acht lassen. Sie fließen in unsere tägliche Arbeit ein und bestimmen unseren Alltag.

Demokratie:
Demokratie braucht politische, interessierte und engagierte Menschen. Und diese Menschen brauchen ein offenes Umfeld, in dem Ideen diskutiert, Meinungen gehört und sie als ExpertInnen ihres Lebensbereichs ernst genommen werden. Dann geht es ans gemeinsame Umsetzen, denn politische Partizipation ist gelebte Demokratie. Dafür ist auch Transparenz nötig. Demokratische Parteien leben von Meinungs- und kultureller Vielfalt.

Arbeit & Wirtschaft:
Arbeit – sie bewegt die Welt! Sie schafft Struktur, soll Sinn stiften und sichert jedenfalls die Lebensgrundlage. Sie soll befriedigend sein und macht insbesondere Frauen selbständig und selbstbestimmt! Und dafür wollen und müssen wir mit ganzer Kraft sorgen!

Frauen:
Wir arbeiten dafür, dass Frauen sicher, selbstbestimmt und unabhängig leben können. Sicher zu leben bedeutet nicht nur in sozialer Sicherheit, sondern auch sicher vor Gewalt zu leben. Deshalb gibt es in Wien ein dichtes Gewaltschutznetz, das Gewaltopfern Schutz und Hilfe bietet. Wir stehen für Empowerment von Frauen am Arbeitsmarkt, denn nur ein eigenes, Existenz sicherndes Einkommen ermöglicht ein unabhängiges Leben.

Integration:
Unser integrationspolitisches Ziel ist es, alle in Vielfalt respektvoll zusammenleben – getragen von einer klaren Haltung gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit. Uns geht es daher darum, Integration aktiv zu gestalten und an konkreten Lösungen zu arbeiten. So sollen alle Menschen, die hier wohnen, egal woher sie kommen, die gleichen Chancen haben. Außerdem gilt es, den sozialen Aufstieg von ALLEN gezielt zu fördern, denn Vielfalt ist unser Zukunftspotential. Um alle Menschen gleichermaßen zu einem selbstbestimmten Leben zu ermächtigen, ist Sprache und Kommunikation ein Grundstein. Gratis Deutschkurse und der gleiche Zugang zu Schulbildung sind daher für uns besonders wichtig.

Gesundheit:
Unser oberstes Ziel ist die Sicherstellung der besten medizinischen Versorgung für alle WienerInnen, unabhängig von Einkommen, Alter, Herkunft oder Geschlecht. Der erfolgreich eingeschlagene Weg, wie zum Beispiel im Geriatrie-Bereich, wird fortgeführt und auch weiterentwickelt.

Soziales:
Eine Gesellschaft wird am Umgang mit Ausgegrenzten und Schwächeren gemessen – zu Recht! In Wien bekommt jede/r die Hilfe, die er oder sie benötigt, denn wir müssen Armut bekämpfen! Sozialleistungen sind auch keine Almosen – sie sind im Interesse aller. Eine wachsende Kluft zwischen Arm und Reich wollen wir nicht, denn sie gefährdet den sozialen Frieden. Dafür wird in Wien viel getan und es ist noch viel zu tun. Die bedarfsorientierte Mindestsicherung ist Auffangnetz und gleichzeitig Trampolin für die Menschen. Wir wollen nicht wegsehen, verdrängen und kampflos Menschen aufgeben, die arbeiten wollen und die, die es nicht mehr können, unterstützen.

SeniorInnen:
SeniorInnen sind eine wachsende Bevölkerungsgruppe. Die Stadt Wien unterstützt sie in ihrer Mobilität (durch den öffentlichen Verkehr, oder durch eine fußgängerInnenfreundliche Verkehrspolitik), bietet ihnen Freiräume für ihre Aktivitäten (PensionistInnenklubs und SeniorInnentreffs), gewohnte Nahversorgung (Märkte), Bildung (von Büchereien bis zu Volkshochschulen), bedarfsorientierten Wohnraum, eines der besten Gesundheitssysteme der Welt, aber auch bedarfsgerechte Betreuung und Pflege, wenn diese notwendig wird (durch die zahlreichen mobilen sozialen Dienste Tageszentren, Wohngemeinschaften sowie Pflegewohnhäuser). Unser Ziel ist es, die Angebote und Einrichtungen nach den Bedürfnissen und Vorstellungen älterer Menschen weiterzuentwickeln. Unabhängig vom Einkommen sollen alle SeniorInnen beste Betreuung erhalten. Ein Altern in Würde zu ermöglichen hat für uns oberste Priorität!

Bildung:
Für uns zählen Bildung und Wissen zu den wichtigsten menschlichen Grundlagen. Sie tragen nicht nur wesentlich zur Erreichung persönlicher Lebensziele bei, sondern sind auch für Arbeit, Wirtschaft und Integration unentbehrlich. Es gilt, so früh wie möglich für alle Kinder gleiche Chancen und Förderungen zu sichern. Bildung ist aber nicht nur Wissensvermittlung, Anhäufung von lexikalem Wissen und dessen Abprüfen, sondern hat sehr viel mit Neugierde, Kreativität und Vielfalt zu tun. Daher muss das gesamte Bildungssystem ein förderndes und kein selektives sein, deswegen ist für die gemeinsame Schule für alle Kinder so besonders wichtig! Der beitragsfreie Kindergarten ist ein deutliches Signal im Bereich der frühkindlichen Bildung und entlastet Familien.

Kinder/Jugendliche:
Unser Ziel ist es, dass sich junge Menschen gut aufgehoben fühlen. Ein dichtes Netz wurde gewoben, um Kinder und Jugendliche zu unterstützen, sie einzubeziehen, sie zu fordern und zu fördern. Das reicht von Freizeitaktivitäten, über spezielle Projekte für Burschen und Mädchen, Beratungs- und Bildungsservice, Jugendtreffs bis hin zur mobilen Jugendarbeit und der Parkbetreuung. Grundlage für eine qualitätsvolle Jugendarbeit ist eine humanistische, fortschrittliche und unaufgeregte Politik für und mit jungen Menschen. Wir lassen uns nicht durch Panikmache und missinterpretierte Statistiken von unserem Vertrauen und Respekt für Jugendliche abbringen!

Verkehr:
Unser Ziel ist eine neue Mobilitätskultur. FußgängerInnen, ÖV-NutzerInnen, RadfahrerInnen, Auto-, Moped- und MotorradfahrerInnen begegnen einander mit Wertschätzung. Wir bekennen uns zu einer prioritären Stellung des ÖV, der FußgängerInnen sowie des Radverkehrs als Umweltverbund. Diese zukunftsorientierte Mobilitätspolitik ist nicht nur ökologisch, sondern auch ökonomisch und sozial verträglich und somit nachhaltig.

Umwelt:
Die hohen Umweltstandards der Umweltmusterstadt Wien sind weltweit anerkannt. Das Interesse und das Verantwortungsbewusstsein für Umwelt zu heben, ist uns ein besonderes Anliegen. Umweltpolitik ist vor allem Politik für die nächsten Generationen. Es muss alles getan werden, um unseren Kindern eine intakte Umwelt zu hinterlassen.

Kultur:
Wien ist eine Weltstadt der Kultur. Gerade die Kultur ermöglicht Aktionen und Begegnungen quer über alle Grenzen hinweg. Viel Kreativität und Potential steckt in den KünstlerInnen. Unsere Aufgabe ist es, diese zu fördern und Bedingungen zu schaffen, damit sich Kultur entfalten kann. Ein besonderes Anliegen ist es uns, bereits bei den Jüngsten Interesse für Kultur zu wecken.